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Einstieg in die Schweißautomation

 

Einstieg_Schweißautomation_3Auf der Schweisstec in Stuttgart setzte OTC DAIHEN EUROPE GmbH neue Akzente für automatisierte Schweißprozesse. Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels an qualifizierten Schweißern stellte OTC Handwerksbetrieben, Prototypenbauern und Kleinserienproduzenten unter dem Motto „Weck den Schweißer in Dir“ eine einfach zu bedienende neue mobile Schweißzelle EASYARC in zwei Varianten vor:
In der MIG/MAG-Ausstattung wurde die schlüsselfertig eingehauste Schweißroboterstation mit passender Stromquelle präsentiert, als WIG- Variante zusätzlich mit einem Horizontal-Dreh-Positionierer. Zu beiden Paketen gehörten jeweils eine gas- oder wassergekühlte Schweißmaschine sowie ein 6-Achs-Roboter. Letztere waren auf einem vorbereiteten Schweißtisch montiert, ihr Arbeitsbereich war mit einer elektronischen  Bereichsüberwachung gesichert.

Die Leichtbaueinhausung mit sicherem Blend- und Zugriffsschutz ließ sich zu Rüstzwecken großzügig aufklappen. Mit der Erfüllung sämtlicher Sicherheitsstandards war die Gesamtanlage CE-zertifiziert.
Die Schweißroboterfunktionen wie das Pendeln, eine automatische Parameter-vorschlagsfunktion, 3-D-Kopierfunktion, menügeführte Programm-prüfung in Vor- und Rückwärtsschritten uvm. waren einfach über den Touchscreen des Handgeräts aktivierbar.

 

 

Neue Stromquelle zum Dickblech-Schweißen

 

Einstieg_Schweißautomation_2Das automatisierte Hochleistungs-Schweißverfahren für dicke Bleche trägt bei OTC die Bezeichnung D-Arc. Während solche Anwendungen nach wie vor über klassische Verfahren in mehreren Schweißdurchgängen realisiert werden, stellte OTC mit D-Arc einen Prozess vor, der Nahtvor- und Nachbereitungsaufgaben nahezu entbehrlich macht. Gegenüber konventionellen Schweißverfahren besteht ein entscheidender Vorteil darin, dass beim D-Arc Prozess ein einzelner automatisierter Schweißdurchgang ausreicht, um die Naht dicker Bleche zu verfüllen.

Passend zum D-Arc Prozess stellte OTC mit dem Modell DPS II eine neue Stromquelle vor, deren einseitige Anfasung die Nahtvorbereitung auf ein Minimum reduziert. Außerdem zeichnet sie sich durch eine immense Einsparung des Gasverbrauchs aus und reduziert die Nacharbeit aufgrund des geringeren Verzugs. Der Einsatz für D-Arc mit der neuen Stromquelle liegt vor allem in Industriebereichen wie dem Stahl-, Schiffs-, Kran-, Landmaschinen- oder Behälterbau.

Im Falle der Erweiterung des Anwenderbereichs ist die Parallelschaltung einer zweiten Maschine mit dieser Schweißstromquelle ebenfalls möglich. Dadurch lässt sich die Leistung von 500 A auf 650 A erhöhen.

Da während des Schweißvorgangs von dicken Blechen nach wie vor große Drahtmengen benötigt werden, sind hier Drahtfördergeschwindigkeiten von bis zu 100 m/min. erforderlich, um innerhalb eines Arbeitsganges die Schweißaufgabe perfekt zu erledigen.

 

 

Bild: Schweißnaht eines dicken Blechs über das D-Arc Schweißverfahren.

 

Einstieg_Schweißautomation_1Die „Constant Penetration“-Funktion der neuen Stromquelle stellt sicher, dass die Eindringtiefe des Schweißdrahts jederzeit konstant gehalten wird, während die Drahtlänge variiert. Üblicherweise nimmt der Ausgangsstrom in solchen Fällen ab, über die Schweißmaschine DPS II hingegen bleibt der Strom konstant.

Neben der neuen Schweißmaschine DPS II für das D-Arc Schweißen stellte OTC weitere Modell der Welbee-Serie aus: Darunter fiel u. a. das 500 A Pulsmodell P500L für Schweißprozesse von Stahl, Edelstahl oder Aluminium sowie das Pendant für Einsteiger, die P320E.

 

Zum Verschweißen dünner Bleche und zur optimalen Steuerung des Energieeintrags galt die Welbee W400 als Highlight auf der Messe: Sie stellt über das Hochgeschwindigkeits-AC-Wave-Pulsschweißen eine Nahtqualität in Aussicht, die der einer WIG-Maschine ebenbürtig ist.

Eine weitere Neuheit war das automatische Drahtvorschubkoffer-System XTEND-ARC: Es bietet Brennern eine Zuführung von bis zu 12 Metern Schlauchpaket. Was bislang aufgrund der Reibung und mechanischer Probleme nicht möglich war, lässt sich jetzt über ein intelligentes Push-Pull-Fördersystem realisieren. Sämtliche Werkstoffdrähte, zu denen auch Weichaluminium zählt, können über das neue System verarbeitet werden.

 

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